öffentliche verkehrsmittel
Bürgerbus: Ehrenamtliche Mobilität, die verbindet
In Neuenkirchen soll Mobilität selbstverständlich sein – gerade für alle, die nicht (oder nicht mehr) selbst fahren können. Nicht, weil es „irgendwie geht“, sondern weil es verlässlich gehen muss.
Die KVG stellt bereits Linien bereit, die wichtige Verbindungen schaffen. Und dafür gibt es gute Gründe und eine solide Grundlage. Doch die Realität im Alltag ist: Diese Linien reichen oft nicht aus – nicht in jeder Situation, nicht zu jeder Zeit, und nicht immer so, wie es für Menschen wirklich nötig ist, um ihren Alltag sicher zu planen.
Genau hier ergänzt der Bürgerbus das Angebot auf die beste Weise: Er fährt dort, wo öffentliche Verkehrsmittel nicht oder nicht ausreichend hinfahren. Er verbindet Orte miteinander und macht Wege wieder möglich – im Alltag, für Besorgungen, für Termine, für Begegnungen. Damit wird Teilhabe konkret: Man kann mitfahren, man kommt an, und man bleibt verbunden.
Respekt fürs Ehrenamt
Ehrenamtlich ermöglichen Menschen mit Zeit und Engagement, dass andere nicht abgehängt werden. Diese Leistung ist großartig – weil sie Verlässlichkeit schafft, wo man sie braucht. Der Bürgerbus ist gelebte Nachbarschaft: Menschen helfen Menschen, jeden Tag aufs Neue.
Mein Anliegen ist daher klar: Der Bürgerbus gehört ins gute Licht. Er zeigt, was Zusammenhalt bewirken kann. Und er beweist, dass Mobilität mehr ist als Fahrplan – sie ist Gemeinschaft.
Mein Weg als Bürgermeisterkandidat: Anbindung insgesamt verbessern, damit sie nutzbar wird
Auch wenn der Bürgerbus eine wichtige Ergänzung ist, bleibt mein Anspruch als Bürgermeisterkandidat: Ich will mich dafür einsetzen, dass die Anbindung insgesamt verbessert wird – damit die Menschen, die auf eine intakte Busverbindung angewiesen sind, diese auch wirklich nutzen können. Mobilität darf kein Luxus sein. Sie muss so organisiert sein, dass sie im Alltag funktioniert: verlässlich, erreichbar und für die Menschen da, die darauf angewiesen sind.